„Nach dem mächtigen Ausbruch von Frühlingsgrün schenkt uns der Mai die Blumenfreude. Das Wunder der Blüten können wir nie innig genug in uns aufnehmen...Darf ich vom eigenen frühen Erleben ausgehen? Vielleicht erinnert es Sie an etwas Aehnliches! Jahr für Jahr, schon vor der Schulzeit war es für mich eines der größten Ereignisse, wenn die Tulpen sich öffneten, wenn diese große, einfache Blume ihre strahlende Schönheit auftat. Ich staunte versonnen und stumm auf dieses geformte Farbenwunder und hatte nie genug von dem seidenen Schimmer der Blumenblätter und von der Anmut ihrer Linien...die Macht der Gefühle und Eindrücke, die von Naturformen ausgehen, ist die Voraussetzung für jede volle und wirkende Beziehung zur Natur, in der wir leben.“
Adolf Portmann (1897-1982), „Ein Naturforscher erzählt“
Eine glückliche Familie, gesichtet zum Frühlingsspaziergang 2012.
Die Bilder der Woche finden Sie auch in der Fotogalerie zur Herberge.
Hammer-Linde am Frohnauer Hammer in Annaberg-Buchholz
Falls Sie zu den Freunden der Bäume gehören, dann sind Sie bei uns an der richtigen Adresse. Wir haben jetzt in der Fotogalerie auf der NABU-Seite einige Bilder von Bäumen und Alleen aus der Region eingestellt, deren Betrachtung den Liebhabern dieser einzigartigen und einmaligen Wesen sicher Freude bereiten wird und vielleicht auch "Appetit" darauf, das Original zu besuchen. Die kleine Sammlung wollen wir sukzessive erweitern. Es lohnt sich also, ab und zu einen Blick in die Galerie zu werfen.
Kleiner Tipp von uns:
Die Einweihung des vom Landschaftspflegeverband Westerzgebirge eingerichteten „Kräuter- und Landwirtschaftspfades Rittersgrün“ und der Tag des offenen Hofes im Landwirtschaftsbetrieb Jörg Nestler stehen ins Haus (siehe unter Veranstaltungen).
„Geheimnisvoll am lichten Tag,
Läßt Natur sich des Schleiers nicht berauben,
Und was sie deinem Geist nicht offenbaren mag,
Das zwingst du ihr nicht ab mit Hebeln und mit Schrauben.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
Die Zitate der Woche finden Sie auf der NABU-Seite am Ende der Rubrik Hintergrund.
Einen kleinen Rückblick in Text und Bild auf den von Landschaftspflegeverband Westerzgebirge und NABU gemeinsam organisierten Frühlingsspaziergang durch Affalter, der an der Naturherberge begann und endete, finden Sie in der Fotogalerie zur Herberge.
„Hundertmal kann ich den Wald vor meinem Fenster gesehen haben, ohne etwas anderes als eben nur das Ding zu erleben, jenes selbe Ding, das auch der Botaniker meint: aber einmal, während er flammt in Gluten der Abendsonne, vermag mich der Anblick meinem Ich zu entreißen; und da erschaut meine Seele plötzlich, was ich noch nie zuvor gesehen, vielleicht nur eine Minute lang, ja vielleicht nur sekundenlang; indes ob nun lange oder kurz, das jetzt erschaute war das Urbild des Waldes und dieses Bild kehrt weder für mich noch für irgend sonstwen jemals zurück.“
Ludwig Klages (1872-1956)
Große Kinderaugen schauen begeistert in die noch größeren Eulenaugen auf den Bildern des Zwönitzer Naturfotografen Michael Rudolph, dessen sehenswerte Austellung im Rahmen des Frühlingsfestes 2012 eröffnet wurde.
Weitere Impressionen vom Frühlingsfest 2012 finden Sie auch in der Fotogalerie zur Herberge.
Was für ein wunderbares Geschöpf ist es doch, das Gänseblümchen, dem der Volksmund auch so schöne Namen gegeben hat wie Maßliebchen, Tausendschön und Mümmeli. Man sollte also in diesen Tagen, in denen man das Pflänzchen wieder finden kann, durchaus auch einmal auf die Knie geh'n und dem zarten Wesen einen näheren Blick gönnen. Dabei lassen sich sicher auch gute Aufnahmen für den 4. Fotowettbewerb des NABU-Kreisverbandes Aue-Schwarzenberg unter dem Motto "Natur entdeckt am Wegesrand" machen. Näheres können Sie unter Angebote/Kreatives nachlesen.
Die Fotoausstellung "Vögel im naturnahen Wald" ist bis August in den Ausstellungsräumen im Nebengebäude der Naturherberge zu sehen. Der Naturfotograf Michael Rudolph aus Zwönitz zeigt wunderbare Aufnahmen unserer gefiederten Freunde im Wald. Wirklich sehenswert!
„Vögel
Ich hatte Wein getrunken und bin dann in der Nacht zu Fuß nach Hause gegangen, den Fluß entlang. In der Dunkelheit strich ein Vogelzug über meinen Kopf hinweg. Das Haar wird mir schon grau, und einmal werde ich sterben. Ja, warum habe ich nicht mehr auf die Vögel geachtet.“
Sandor Marai (1900-1989)
Schauen Sie auch auf den Internetseiten der Stadt Lößnitz.
Kontakt:
Naturherberge Affalter
Weg zur Jugendherberge
08294 Lößnitz OT Affalter
Telefon 03771 319806
Mobil 0176 78344058