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Betreiber der Naturherberge:

NABU Kreisverband Aue-Schwarzenberg

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NABU und LPV wollen Insekten und Vögeln helfen

Langhornbiene, Foto: Olaf Wolfram, Schwarzenberg

In den letzten Monaten sind dramatische Zahlen über den Rückgang der Vögel und Insekten in Deutschland durch die Medien bekannt geworden, die viele Menschen erschreckt und verunsichert haben. Obwohl man es sicherlich irgendwie ahnen konnte, wenn man mit offenen Augen und Ohren durch die Landschaft geht, ist das Ausmaß des Rückgangs doch überraschend hoch und macht deutlich, dass es höchste Zeit ist zu handeln.
Deshalb wollen der Landschaftspflegeverband Westerzgebirge e.V. und der Kreisverband Aue-Schwarzenberg e.V. des NABU ein Gemeinschaftsprojekt zum Schutz unserer heimischen Insekten- und Vogelwelt initiieren, um in unserer Region einem weiteren Rückgang entgegenzuwirken. Dies soll in den unterschiedlichsten Bereichen erfolgen: in der Landwirtschaft, an Straßen- und Wegrändern, in den Kommunen, aber auch im privaten Bereich, an Häusern und in den Gärten usw. Dazu sind Partner und Mitstreiter gefragt, die sich an den Bemühungen beteiligen wollen.
Kontakt:
Luise Eichhorn, Tel. 03772 24879;
Mail: luise.eichhorn@lpvwesterzgebirge.de

Wir werden von Zeit zu Zeit über die verschiedenen Aktivitäten und Planungen im Rahmen des Projektes berichten.

Blaumeise, Foto: Jan Gläßer, Grießbach

Obstbaumschnittseminar in Schneeberg

Am Sonnabend, den 24.03.2018, findet in Schneeberg ein vom Landschaftspflegeverband Westerzgebirge organisiertes Obstbaumschnittseminar statt. Andreas Bochmann vom NABU Kreisverband Aue-Schwarzenberg erklärt auf der Streuobstwiese am Keilberg, wie hochstämmige Obstbäume fachgerecht beschnitten werden.
Uhrzeit: 9.00 - 12.00 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Langenbacher Straße (Keilberg), Schneeberg
Kosten: 10,00 €
Anmeldung/Info: 03772 24879

Naturfilm "Augenweide"

Am Mittwoch, den 29.11.2017, um 19.00 Uhr fand eine vom NABU Kreisverband Aue-Schwarzenberg und vom Landschaftspflegeverband Westerzgebirge organisierte Filmvorführung mit anschließender Diskussion in der Naturherberge Affalter statt. Der Naturfilmer Andreas Winkler zeigte in seinem Film „Augenweide“, wie man durch extensive Beweidung unseren Wiesenvögeln und vielen weiteren Arten wieder Lebensraum verschaffen kann. In beeindruckenden Bildern, eine wahre Augenweide, wurde ein in Zeiten des rapiden Rückgangs von Vogel- und Insektenwelt hoch aktuelles und wichtiges Thema behandelt. Die Veranstaltung war mit etwa 40 Gästen gut besucht und es konnte eine interessante Diskussion verfolgt werden.

Zum Nachdenken und Nachfühlen (37)

„Der Ökologe Michael Succow hat bereits 1990 den Gedanken in die Diskussion eingeführt, dass Arten auch einen kulturellen Wert haben. Gerade die für die Kulturlandschaft typischen Arten, wie Hase, Storch, Lerche, Rebhuhn, Bläuling, Kornblume oder Wiesenchampignon sind auf das Engste mit unserer Kulturgeschichte verwoben. Sie alle sind besonders lichtliebende Arten – und als solche auch im kollektiven Bewusstsein der Bevölkerung verankert. Wenn sie verschwinden, wird es auch in uns dunkler. Das Artensterben in der Agrarlandschaft ist also nicht nur ein biologisches Problem, sondern auch ein Bestandteil kulturellen Verfalls. Eine landschaftlich und biologisch ausgeräumte Flur, in der man nirgendwo mehr seinen Kindern einen Hasen, ein Rebhuhn oder eine Blumenwiese mit Schmetterlingen zeigen kann, ist in kultureller Hinsicht mit einer zerbombten Stadt vergleichbar.“

Michael Beleites, „Land-Wende. Raus aus der Wettbewerbsfalle!“

Mehr zum Nachdenken und Nachfühlen finden Sie unter Unsere Herberge / Nachdenken-Nachfühlen.

Zum Nachdenken und Nachfühlen (35)

„Besonders unvergeßlich aber war mir stets, was Alphonso uns damals über das Leben und Sterben der Motten erzählte, und noch heute bringe ich ihnen unter allen Kreaturen die größte Ehrfurcht entgegen. In den wärmeren Monaten geschieht es nicht selten, daß sich der eine oder andere Nachtflügler, aus dem kleinen Stück Garten hinter meinem Haus zu mir herein verirrt. Wenn ich am frühen Morgen dann aufstehe, sehe ich sie still irgendwo an der Wand sitzen. Sie wissen, glaube ich, sagte Austerlitz, daß sie sich verflogen haben, denn wenn man sie nicht vorsichtig wieder nach draußen entläßt, so verharren sie reglos, bis der letzte Hauch aus ihnen gewichen ist, ja sie bleiben, festgehalten durch ihre winzigen, im Todeskrampf erstarrten Krallen, am Ort ihres Unglücks haften bis über das Lebensende hinaus, bis ein Luftzug sie ablöst und in einen staubigen Winkel verweht. Manchmal beim Anblick einer solchen in meiner Wohnung zugrunde gegangenen Motte frage ich mich, was für eine Art Angst und Schmerz sie in der Zeit ihrer Verirrung wohl verspüren. Wie er von Alphonso wisse, sagte Austerlitz, gebe es eigentlich keinen Grund, den geringeren Kreaturen ein Seelenleben abzusprechen. Nicht nur wir und die mit unseren Gefühlsregungen seit vielen Jahrtausenden verbundenen Hunde und anderen Haustiere träumten in der Nacht, sondern auch die kleineren Säugetiere, die Mäuse und Maulwürfe, halten sich schlafend, wie man an ihren Augenbewegungen erkennen kann, in einer einzig in ihrem Inneren existierenden Welt auf, und wer weiß, sagte Austerlitz, vielleicht träumen auch die Motten oder der Kopfsalat im Garten, wenn er zum Mond hinaufblickt in der Nacht.“

W.G. Sebald (1944-2001), „Austerlitz“

Mehr zum Nachdenken und Nachfühlen finden Sie unter Unsere Herberge / Nachdenken-Nachfühlen.

Zitat der Woche

„Nun, in der Natur wird nichts als Unsinn getrieben. Die Schmetterlinge tanzen, die Käfer musizieren, der Pfau schlägt sein Rad, der Hahn benimmt sich grässlich albern, und unser nächster Verwandter, der Affe, hat nichts als Schabernack im Kopf ... Ich glaube, dass einem Apfelbaum seine Äpfel ziemlich unwichtig sind und dass er seinen Hauptspaß im Blühen und Duften und derlei zwecklosem Unsinn findet. Im Grunde ist es unter den Menschen auch nicht anders. Alles wirklich Wertvolle ist aus einer Spielerei hervorgegangen ... Ja, man kann soweit gehen zu sagen: Ein Mensch, der nicht weiß, dass er ein Narr ist, ist nicht nur kein Künstler, sondern versteht überhaupt nichts vom Leben.“
Egon Friedell (1878-1938)

Mehr Zitate der Woche finden Sie unter NABU / Hintergrund / Zitat der Woche.

Unser kleines Apfel - Birnen - ABC (7)

Im Jahre 1850 soll ein Pfarrer Wilhelms Wilms auf dem ehemaligen Areal vom Schloss Biesterfeld (Westfalen) diesen Zufallssämling aufgefunden haben. Es lag also nahe, diesen Apfel - Biesterfelder Renette - zu taufen. Nach und nach wurde die Sorte in Deutschland und Europa bekannt. Trotz des hervorragenden Geschmacks hat es die Frucht nicht zu  solch einer Berühmtheit eines Boskoop´s oder einer Cox Orangenrenette gebracht. Das mag an der relativ begrenzten Lagerfähigkeit bis ca. Mitte November, jedoch nicht an einer begrenzten Anbaueignung, liegen. Der  Baum kommt auch in Höhenlagen gut zurecht ung bildet vom Flach - bis Bergland ansehliche und aromatische Früchte aus. Vorteilhaft ist ein frischer, feuchter Standort und ein moderater Erhaltungsschnitt. Der Herbstapfel hat es wegen seinem feinen, weinsäuerlichen Aroma verdient, wieder mehr angebaut zu werden.

Weitere Sortenbeschreibungen finden Sie unter - Nabu - Streuobst

 

 

 

 

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